Was kostet individuelle Software heute?
Lange galt: Eigene Software ist nur etwas für Konzerne. KI-gestützte Entwicklung hat das geändert. Hier sehen Sie, wie sich die Kosten zusammensetzen und wann sich ein eigenes System für Ihren Betrieb lohnt.
Warum Software früher so teuer war
Bei einem klassischen Softwareprojekt entfällt der größte Teil der Kosten auf Arbeitszeit: Anforderungen aufnehmen, Lastenheft schreiben, programmieren, testen, abstimmen. Ein Projekt mit mehreren Entwicklern über drei bis sechs Monate kam schnell auf einen sechsstelligen Betrag. Für einen Handwerksbetrieb oder ein Restaurant war das unerreichbar.
Was sich durch KI geändert hat
KI-Werkzeuge schreiben heute einen großen Teil des Programmcodes, erstellen Tests und Dokumentation. Ein erfahrener Entwickler plant, prüft und verantwortet das Ergebnis. Dadurch schafft ein kleines Team in Tagen, wofür früher Wochen nötig waren. Zusätzlich fällt viel Abstimmungsaufwand weg, wenn der Entwickler direkt im Betrieb sitzt, statt über Projektleiter zu kommunizieren.
Woraus sich der Preis zusammensetzt
| Posten | Was dahintersteckt |
|---|---|
| Analyse | Erstgespräch und Aufnahme-Workshop, in dem wir Ihre Abläufe kennenlernen |
| Entwicklung | Prototyp, Ausbau, Tests, Datenübernahme |
| Einführung | Einweisung des Teams, Parallelbetrieb, Livegang |
| Betrieb | Support, Sicherheitsupdates, Überwachung, kleine Änderungen (Hosting zahlen Sie direkt beim Anbieter) |
Preisbeispiele
Bei Fördelotsen beginnt eine einzelne Automatisierung bei 3.900 € netto, ein individuelles System wie Kasse, CRM oder Terminbuchung bei 14.900 € netto. Der Betrieb kostet ab 499 € netto im Monat, unabhängig von der Zahl der Nutzer. Den genauen Festpreis nennen wir nach dem Aufnahme-Workshop, bevor Sie sich entscheiden.
Rechenbeispiel: Mietsoftware oder eigenes System?
Ein Betrieb mit 15 Mitarbeitenden nutzt drei Programme mit durchschnittlich 25 Euro pro Nutzer und Monat. Das sind 1.125 Euro im Monat oder 67.500 Euro in fünf Jahren. Ein eigenes System, das diese drei Programme ersetzt, kostet bei uns einmalig ab 14.900 € plus Betrieb. Auch mit großzügigem Puffer bleibt ein deutlicher Unterschied, und das System passt genau zu Ihren Abläufen.
Das Beispiel ist bewusst vereinfacht. Ihre tatsächlichen Kosten hängen von Lizenzmodellen, Funktionsumfang und Schnittstellen ab. Den Vergleich rechnen wir im Erstgespräch mit Ihren echten Zahlen.
Wann Mietsoftware die bessere Wahl ist
- Sie haben wenige Nutzer, und das Standardprodukt passt zu fast hundert Prozent.
- Die Software ist stark reguliert und wird ständig an neue Gesetze angepasst, etwa Lohnabrechnung oder Finanzbuchhaltung.
- Sie brauchen Funktionen, die über viele Jahre von großen Teams entwickelt wurden, zum Beispiel ein komplettes ERP für die Fertigung.
In diesen Fällen verbinden wir lieber Ihre bestehenden Programme und automatisieren die Lücken dazwischen. Ein eigenes System lohnt sich dort, wo Standardsoftware nicht passt, zu viel kostet oder Ihre Abläufe ausbremst.
Wem gehört die Software?
Bei uns gehört Ihnen der Quellcode mit Dokumentation. Sie können das System später auch von einem anderen Dienstleister weiterentwickeln lassen. Das ist der wichtigste Unterschied zu Mietsoftware: Sie bauen einen Wert auf, statt dauerhaft Miete zu zahlen.
Häufige Fragen
Wie schnell ist individuelle Software fertig?
Einen ersten Prototyp testen Sie bei uns meist nach fünf bis zehn Werktagen. Einsatzbereit sind die meisten Systeme nach zwei bis sechs Wochen.
Gibt es einen Festpreis?
Ja. Nach dem Aufnahme-Workshop bekommen Sie einen Festpreis für den vereinbarten Umfang. Erweiterungen besprechen wir vorher und bepreisen sie ebenfalls fest.