Belege, die sich selbst auslesen.
Eingangsrechnungen, Quittungen, Lieferscheine: Die KI zieht die Daten heraus und bereitet sie für Ihre Buchhaltung vor. Gebucht und freigegeben wird von Menschen.
So sieht das im Alltag aus
Ein Handwerksbetrieb sammelt Belege als Fotos, PDFs und Papier. Am Monatsende sortiert jemand zwei Abende lang alles für den Steuerberater. Ausgedachtes, aber sehr verbreitetes Beispiel.
Was wir daraus machen
| Wenn | dann |
|---|---|
| eine Rechnung als PDF oder Foto ankommt | liest die KI Lieferant, Datum, Rechnungsnummer, Netto, Steuer und Brutto aus. |
| es eine E-Rechnung ist (XRechnung, ZUGFeRD) | wird der strukturierte Datensatz gelesen, nicht nur das PDF. |
| der Beleg erkannt ist | kommt ein Kontierungsvorschlag auf Basis Ihrer früheren Buchungen. |
| etwas unsicher oder unleserlich ist | wird es markiert, und ein Mensch schaut hin. |
| der Monat endet | liegen Belege und Übersicht in dem Format bereit, das Ihr Steuerberater möchte, zum Beispiel als DATEV-Export. Das stimmen wir mit ihm ab. |
Was das rechnerisch bringen kann
Rechenbeispiel mit angenommenen Werten, keine Kundenzahl: 800 Belege im Monat, je 3 Minuten, interner Stundensatz 42 €. Das sind 40 Stunden oder 1.680 € im Monat. Nach Abzug von Betrieb und Support (499 €), KI-Nutzung (150 €, zahlen Sie direkt) und dem Prüfaufwand Ihres Teams (25 Prozent der Zeit) bleiben 611 € im Monat. Die Einrichtung im Paket Start (3.900 €) ist nach 7 Monaten wieder drin. Als einzelner Ablauf lohnt sich das ab etwa 31 Stunden Entlastung im Monat, darunter raten wir ab. Rechnen Sie mit Ihren Zahlen.
Was Ihr Team weiterhin entscheidet
Die steuerliche Bewertung bleibt bei Ihnen und Ihrem Steuerberater. Die KI bereitet Daten vor, sie trifft keine steuerlichen Entscheidungen.
Womit wir es verbinden
Ihr Postfach für Rechnungen, Ihre Dokumentenablage, Ihr Buchhaltungsprogramm oder der Export an die Steuerkanzlei.
Häufige Fragen
Wie liest KI Rechnungen aus?
Sie erkennt Felder wie Lieferant, Datum, Beträge und Steuersatz auf PDFs und Fotos. Unsichere Werte werden markiert und von einem Menschen geprüft, bevor etwas gebucht wird.
Was verlangt die E-Rechnungspflicht?
Seit Januar 2025 müssen Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können. Die Ausstellung im inländischen B2B wird ab 2027 für Betriebe mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz Pflicht, ab 2028 für alle. Die steuerliche Einordnung im Einzelfall klärt Ihr Steuerberater.
Ist das GoBD-konform?
Das hängt vom Gesamtablauf ab: Archivierung, Nachvollziehbarkeit, Unveränderbarkeit. Wir dokumentieren jeden Schritt und stimmen das Verfahren mit Ihrem Steuerberater ab. Eine steuerliche Zusage geben wir nicht.
Passt das zu unserem Buchhaltungsprogramm?
Meist ja, wenn es eine Schnittstelle oder einen Import gibt. Wo nicht, finden wir oft einen Weg über Exportdateien.
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