Wo anfangen, was kostet es, wann lohnt es sich?
Zehn Fragen, die Inhaber und Geschäftsführer am häufigsten stellen, bevor sie mit KI-Automatisierung beginnen.
10 Fragen und Antworten
Was kann KI im Büro heute zuverlässig übernehmen?
Zuverlässig sind Aufgaben mit klarem Muster: Texte und Belege lesen, Angaben herausziehen, E-Mails sortieren, Zusammenfassungen und Antwortentwürfe schreiben. Weniger zuverlässig sind exakte Rechenwege, Rechtsauskünfte und alles, wofür es keine Quelle gibt. Deshalb prüft bei uns immer ein Mensch, bevor etwas nach außen geht.
Was ist ein KI-Agent und worin unterscheidet er sich von einer Automatisierung?
Eine Automatisierung folgt festen Regeln: Wenn A passiert, dann B. Ein KI-Agent wählt Schritte selbst, um ein Ziel zu erreichen. Für Betriebe empfehlen wir meist Automatisierungen, in denen KI nur an den Stellen eingesetzt wird, an denen Texte oder Bilder verstanden werden müssen. Das ist berechenbarer, leichter zu prüfen und günstiger im Betrieb.
Wie finde ich heraus, welcher Ablauf sich als Erstes lohnt?
Rechnen Sie pro Ablauf: Vorgänge im Monat mal Minuten pro Vorgang, geteilt durch 60, mal Ihren internen Stundensatz. Gute Kandidaten kommen oft vor, folgen klaren Regeln und haben wenige Ausnahmen. Unser Rechner nimmt Ihnen die Rechnung ab.
Ab wann lohnt sich KI-Automatisierung für einen kleinen Betrieb?
Entscheidend ist nicht die Betriebsgröße, sondern die Stundenzahl, die ein Ablauf im Monat bindet. Mit 499 € im Monat für Betrieb und Support rechnet sich ein einzelner Ablauf bei den Annahmen unseres Rechners erst ab etwa 31 Stunden Entlastung im Monat. Darunter raten wir ab.
Wie lange dauert es, bis sich eine Automatisierung amortisiert?
Das hängt von Menge und Dauer der Vorgänge ab. In unseren Rechenbeispielen mit angenommenen Werten liegt die Amortisation zwischen 4 und 6 Monaten. Bei geringen Mengen tritt sie nie ein. Tragen Sie Ihre Zahlen in den Rechner ein, dann sehen Sie es für Ihren Betrieb.
Kann ich Automatisierungen auch selbst mit Zapier oder Make bauen?
Ja, für einfache Abläufe geht das. Rechnen Sie neben der Lizenz Ihre Arbeitszeit für Aufbau, Tests und Pflege ein. Sobald KI Texte oder Belege verstehen soll, sensible Daten im Spiel sind oder der Ablauf geschäftskritisch wird, lohnt sich meist jemand, der ihn baut und betreut.
Reicht ein ChatGPT-Abo für das ganze Büro?
Für Einzelaufgaben wie Texte formulieren oder Ideen sammeln ja. Wiederkehrende Abläufe brauchen mehr: Anbindung an Ihre Programme, feste Regeln, Prüfstufen und ein Protokoll. Beides ergänzt sich. Personenbezogene Daten gehören nicht ungeprüft in ein Chatfenster.
Was ist der Unterschied zwischen KI-Automatisierung und RPA?
RPA bedient Programme wie ein Mensch mit Mausklicks und Tastatur und braucht feste Masken. KI-Automatisierung versteht Inhalte wie Mails, Belege und Fotos und nutzt, wo möglich, Schnittstellen. RPA ist die Notlösung, wenn es keine Schnittstelle gibt, und bricht schneller, wenn sich eine Oberfläche ändert.
Brauche ich eine KI-Strategie, bevor ich anfange?
Nein. Ein Betrieb mit zehn bis fünfzig Beschäftigten braucht keine Strategiepapiere. Er braucht einen Ablauf, der Zeit frisst, eine Rechnung und eine erste Version zum Ausprobieren. Aus den Erfahrungen ergibt sich die Reihenfolge für den Rest.
Was passiert im Erstgespräch und was danach?
Das Erstgespräch dauert 30 Minuten und ist kostenlos. Wir hören zu, rechnen grob mit Ihren Zahlen und sagen ehrlich, ob es sich lohnt. Wenn ja, nehmen wir Ihren Ablauf in einem Workshop per Video auf und nennen danach den Festpreis.
Allgemeine Informationen, keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Für Ihren Einzelfall fragen Sie Ihren Datenschutzbeauftragten, Steuerberater oder Anwalt. Die Begriffe finden Sie im KI-Glossar.
Bereit, Ihren Lotsen anzufordern?
30 Minuten, kostenlos, direkt mit einem Entwickler. Danach wissen Sie, was möglich ist und was es kostet.